Sehr geehrte Eltern der Herz-Jesu-Schule,
wir haben von unserer Schulleitung und von einigen Eltern Rückmeldungen erhalten, dass es durch den Autoverkehr
in der Nähe der Schule (vor allem an der Kreuzung Insterburgallee/Sensburger Alle) gehäuft zu Gefahrensituationen gekommen ist.
Diese sind glücklicherweise glimpflich verlaufen, hätten aber auch schwerwiegende gesundheitliche Folgen für die Kinder
(und andere Passanten) haben können.
Konkret wurde ein Schülerlotse, der gerade die Straße für den Übergang für unsere Schulkinder gesperrt hatte, ignoriert.
Der Fahrer/Fahrerin hat nicht angehalten, sondern ist um den Lotsen herumgefahren, um seine/ihre Kinder aussteigen zu lassen.
Das hätte für den Schülerlotsen und die Schüler auf der Fahrbahn ganz anders ausgehen können. Wenn es schon mit einem von
Weitem gut sichtbaren Schülerlotsen zu solchen Gefahrensituationen kommt, mag ich mir gar nicht ausmalen, wie die Schulkinder
beim Überqueren der Straße oder beim Radfahren ignoriert werden.
Bei einer anderen Situation im letzten Jahr war ich selber anwesend. Da stand ein Wagen der Müllabfuhr in der Sensburger Alle
und sammelte die Mülltonnen ein. Anstatt die Kinder am Kolbehain aus dem Pkw zu lassen, fuhr ein Vater/Mutter über den
Bürgersteig (!) auf dem sich natürlich Kinder befanden. Zwei andere Pkw taten es ihm gleich.
Solch ein Verhalten ist rücksichtslos und die Fahrer/innen gefährden nicht nur die Gesundheit sondern sogar das Leben
unserer Kinder und anderer Passanten. Leider habe ich in diesem konkreten Fall die Eltern nicht mehr persönlich ansprechen
können. Bis ich an der Schule war, waren sie bereits weitergefahren. Ich persönlich habe für solche ein Verhalten kein
Verständnis und mag etwaige Gründe (Kind kommt zu spät in die Schule, man selbst zu spät ins Büro, usw.) nicht einmal im
Ansatz tolerieren.
Hinzukommen weitere Beispiele wie das Überschreiten der 30 km/h in den Seitenstraßen, Schneiden von oder knapp
vorbeifahren an den Radfahrern, etc.
Wir bitten alle, um mehr Ruhe und Rücksichtnahme im Straßenverkehr, im Allgemeinen und insbesondere in der Nähe von
Schulen und unserer Schule. Es muss nicht erst jemand zu Schaden kommen.
Was kann man noch tun?
- Selber Vorbild sein.
- Kindern, die unsicher sind, in unübersichtlichen Verkehrssituationen helfen.
- Autofahrer/innen persönlich ansprechen, die eine solche Gefahrensituation hervorrufen.
- Mehr Zeit für den Schulweg einplanen.
- Die Hinweise zum Schulweg beherzigen.
Bei Rückfragen, Anregungen oder erneuten Vorfällen bitten wir Sie, uns, den Elternrat oder Frau Weischede zu kontaktieren.
Vielen Dank an dieser Stelle an unsere Schülerlotsen, die jeden Morgen zur Stelle sind, um den Schulweg ein Stück
weit sicherer zu machen.
Beste Grüße
Nicole Müller-Stein und Marc Baczkowski